Herzlich Willkommen!

Schön, dass Sie auf die Internetseite des Pfarrbereichs Niederroßla gefunden haben.

Ein Pfarrbereich - Drei Gemeinden - Neun Dörfer - und das im schönen Ilmtal.

 

Auf dieser Internetseite finden Sie alle wichtigen Informationen über die Johannisgemeinde (Niederroßla, Zottelstedt, Mattstedt, Wersdorf , Pfiffelbach, Liebstedt, Goldbach) und über den Kirchengemeindeverband Oßmannstedt / Ulrichshalben. 

 


Vorschau



Ankündigungen

Johannisbote digitalIhr Nachrichtenkanal für den Pfarrbereich Niederroßla

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Wir freuen uns auf Sie!

 

 


Johannisandacht

Licht in der Sommernacht

 

Am längsten Tag des Jahres feiern wir das Fest des Täufers Johannes.Es ist eine Nacht voller Licht und Wärme, voller Übergang und Segen.

 

Johannes der Täufer weist auf Jesus hin: „Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen." In dieser Wendung liegt etwas Tiefes – das Loslassen, das Vertrauen, dass das Licht weitergegeben wird. Johannis erinnert uns daran, dass wir selbst Träger dieses Lichts sein können, wenn wir es weitergeben.

 

Wir laden Sie herzlich ein zu einer Andacht, die diese alte Tradition lebendig werden lässt.

 

Im anschließenden Gespräch bei kleinem Imbiss und Getränken gibt es Raum für den Austausch – für Gedanken, Fragen, Begegnung unter dem Sommerhimmel.

 

Kommen Sie vorbei und erleben Sie einen Abend, an dem das Licht Johannis' in unsere Gegenwart hineinleuchtet. 

Mittwoch, 24. Juni 2026,

18 Uhr

St. Laurentiuskirche Liebstedt


Sommercafé

Kaffeeduft, Kuchenglück und der Himmel über dem Pfarrgarten – am Sonntag, den 19. Juli um 15 Uhr laden wir herzlich ein zum diesjährigen Sommercafé in Niederroßla.

 

Den Nachmittag eröffnet eine kleine Andacht mit Sommerliedern – ein ruhiger, schöner Moment, bevor es gesellig wird. Danach wartet alles, was einen Sommernachmittag ausmacht: Kaffee, Kuchen, gute Gespräche unter freiem Himmel und Musik zum genießen oder mitsingen.

 

Alle sind willkommen. Wir freuen uns auf euch.


Sommerandachten

COCKTAILS DES LEBENS

Zwei Abende. Zwei Cocktails. Zwei Geschichten, die das Leben erzählt.

 

Ob zart wie ein Elderflower - mit der feinen süße des Holunders - oder süß wie eine Swimmingpool -  cremig und tropisch mit Anans und Kokos -jeder Sommerdrink hat seinen eigenen Geschmack. Und jedes Leben auch.

 

 30 Minuten Andacht – meditative Lieder, Gebet, Impuls, Stille

 

Danach: Zeit für Gespräch (und natürlich der passende Cocktail)

 

Kommt vorbei – mit oder ohne Cocktail-Erfahrung, mit oder ohne Glaubenserfahrung. Hauptsache: neugierig.

Mittwoch, 22. Juli 2026,

19 Uhr

St. Laurentiuskirche Liebstedt


Samstag, 25. Juli 2026,

17 Uhr

St. Nikolauskirche Liebstedt



Zottelstedter Sommermusik

Mozarts Musik ist von

unverminderter Lebendigkeit –

270 Jahre nach seiner Geburt

erklingt sie mit derselben

Unmittelbarkeit wie eh und je.

Die Sommermusik 2026 in

Zoelstedt lädt ein, diesem

Genie in besonderer Atmosphäre

zu begegnen.

 

Indira Käpplinger (Gesang) und Ingo Reimann (Orgel / Klavier) schenken uns einen
Nachmiag voller Mozartscher Leichtigkeit und Tiefe.

Sonntag, 26. Juli 2026,

17 Uhr

St. Vituskirche Zottelstedt



Orgel-Triologie

Fotos: Svetlana Soboleva; Anna Salek; privat - https://www.kulturgut-ulrichshalben.de/spielplan-kulturgut/
Fotos: Svetlana Soboleva; Anna Salek; privat - https://www.kulturgut-ulrichshalben.de/spielplan-kulturgut/

Generationen im Dialog – Orgel trifft Flügel

 

Ein Gipfeltreffen junger Virtuosinnen und Virtuosen: Hochbegabte Nachwuchsmusikerinnen und -musiker aus Hannover und Weimar begegnen der historischen Orgel. Die Orgel wird Teil eines lebendigen musikalischen Austauschs zwischen Generationen.

 

mit Sofia Maholetti, Klavier;
Phoebe Papandrea, Klavier;
Nika Francesca Auer, Klavier;
Elisabeth Merschdorf, Orgel

 

nähere Infos: Orgel-Triologie Ulrichshalben

 

Samstag, 29. August 2026,

17 Uhr

Dorfkirche Ulrichshalben



Gemeindefahrt

Wir laden Sie herzlich ein zur Gemeindefahrt nach Merseburg am Samstag, dem 5. September.

 

Merseburg, einst Bistums- und barocke Herzogsresidenz, blickt auf eine über tausendjährige Geschichte zurück und bewahrt ein architektonisches Ensemble von Dom und Renaissance-Schloss, das jeden Besucher in seinen Bann zieht. Die Stadt ist zugleich Heimat der berühmten Merseburger Zaubersprüche aus dem 9. Jahrhundert, die einst in der Dombibliothek entdeckt wurden. Der Dom Sankt Johannes und Laurentius, ein herausragendes romanisches Baudenkmal des 11. Jahrhunderts, überragt das westliche Hochufer der Saale – seine Krypta gilt als die älteste unverändert erhaltene Hallenkrypta Mitteldeutschlands.

 

Wir werden den Dom besichtigen, die Stadt erkunden und den Tag bei einer Weinverkostung aus der Region ausklingen lassen. 

 

Wir freuen uns auf einen gemeinsamen Tag.

  

Nähere Informationen folgen in Kürze.


Orgel-Triologie

Pressefoto - https://www.kulturgut-ulrichshalben.de/spielplan-kulturgut/
Pressefoto - https://www.kulturgut-ulrichshalben.de/spielplan-kulturgut/

Stimme und Pfeife – der Ursprung des Klangs

 

Zum Auftakt erklingt die restaurierte Orgel im Dialog mit der menschlichen Stimme. Vokale Klangtradition und historischer Orgelklang verbinden sich zu einem intimen und festlichen Konzerterlebnis.

 

mit den Octavians:
Countertenor: Matthias Mäurer, Nathanael Vorwergk
Tenor: Clemens Risse, Martin Kleekamp
Bariton: Christian Korhammer, Christian Gaida
Bass: Friedmar Hoppe, Daniel Motz
und Elisabeth Merschdorf, Orgel

 

nähere Infos: Orgel-Triologie Ulrichshalben

 

Sonntag, 27. September 2026,

17 Uhr

Dorfkirche Ulrichshalben


Orgel-Triologie

Fotos: Klara-Justine Heil; privat - https://www.kulturgut-ulrichshalben.de/spielplan-kulturgut/
Fotos: Klara-Justine Heil; privat - https://www.kulturgut-ulrichshalben.de/spielplan-kulturgut/

Saitenspiel und Pfeifenklang – Orgel, Flügel und Violoncello

 

Die Pfeifen der Orgel, die Saiten des Flügels und der warme Ton des Violoncellos verschmelzen zu einem besonderen Dreiklang.
Die drei Künstlerinnen und Künstler – Elisabeth Merschdorf, Mikhail Kambarov und Damian Klein – sind seit ihrer Kindheit eng mit dem KulturGut Ulrichshalben verbunden. Alle drei haben ihren musikalischen Weg am Musikgymnasium Schloss Belvedere begonnen. Nach zahlreichen Auszeichnungen, Stipendien und internationalen Wettbewerbserfolgen gestalten sie gemeinsam das dritte Konzert der Trilogie.

 

mit Elisabeth Merschdorf, Orgel
Mikhail Kambarov, Klavier
Damian Klein, Violoncello

 

nähere Infos: Orgel-Triologie Ulrichshalben

 

Sonntag, 11. Oktober 2026,

17 Uhr

Dorfkirche Ulrichshalben



Aus der Region


Familienkirche Apolda




Rückblick


Sommerkonzert

Was für ein Sonntagnachmittag! Die Johanniskantorei hat uns mit ihrem Programm auf eine ganz besondere Reise mitgenommen – durch einen sommerlichen Tag, vom ersten Licht bis zu den süßen Träumen, in Liedern erzählt und besungen.

 

Ganz besonders berührend: Romeo Wecks hat an der Orgel improvisiert und eigene Stücke gespielt – und uns dabei u.a. den Sonnenaufgang förmlich hörbar gemacht. Vom ersten zarten Grau bis zu den hellen Strahlen der aufgehenden Sonne wurde der Moment musikalisch eingefangen. Ein Klangerlebnis, das lange nachhallt.

 

Besonders feierlich war dieser Abend auch, weil die Johanniskantorei in diesem Jahr ihr 40-jähriges Bestehen begeht. 1986 wurde der Chor vom Pfarrerehepaar Ahr gegründet. Welch schöne Kontinuität und welch lebendiges Zeugnis dafür, was über vier Jahrzehnte gemeinsames Singen bewirken kann!

 

Ein herzliches Dankeschön an die Johanniskantorei und an Romeo Wecks für diesen klangvollen Nachmittag.

Wo fühle ich mich sicher? Was gibt mir Halt?

Diese Fragen haben die Teens der 6. Klasse der Johannisgemeinde nicht einfach beantwortet – sie haben sie in Kunst verwandelt. Beim Familiengottesdienst am Sonntag durften wir die Vernissage ihrer Ausstellung feiern: 60 Werke – gemalt und fotografiert – von Kindern, Teens und Jugendlichen, die über das nachgedacht haben, was wirklich trägt im Leben.

Und dann war da noch der absolute Höhepunkt: der Laufsteg. Die Models präsentierten ihre persönlichen Sicherheits-Outfits – Sportsachen, Feuerwehrkleidung und mehr. Denn Sicherheit hat viele Gesichter – und manchmal auch einen Helm. 

Ein Ausstellung, die berührt, zum Nachdenken bringt – und Freude macht. 

Danke an alle jungen Künstlerinnen und Künstler für ihre Offenheit und Kreativität!

Die Ausstellung ist noch bis September täglich in der Mattstedter Kirche zu sehen – schaut vorbei! 

📷 Hinweis: Zum Schutz der Persönlichkeitsrechte unserer Teens und Jugendlichen sind die Gesichter auf den Fotos verpixelt

In Resonanz

Am vergangenen Sonntag durften wir in der Heilig-Kreuz-Kirche Niederroßla einen ganz besonderen Abend erleben: Romeo Wecks an der Orgel – mit Eigenkompositionen und Improvisationen zu den Bildern seiner Mutter, der Malerin und Grafikerin Simone Wecks.

Während die Arbeiten – in Öl, Acryl, Aquarell, Pastell und Lithografie – auf die Leinwand projektiert wurden, entfaltete Romeo an der Orgel ein ganzes Klangpanorama: Vogelgezwitscher, das leise Säuseln des Windes, ein aufziehender Sturm – alles allein aus den Pfeifen der Orgel hervorgebracht. Ein Instrument, das an diesem Abend zur ganzen Welt wurde. Und am Ende wurden buchstäblich alle Register gezogen.

Ein Abend, der seinen Titel „In Resonanz" mit jeder Faser erfüllte.

Das Konzert war Teil der landesweiten Reihe Klangnetz Thüringen des Vereins via nova, die Neue Musik an besondere Orte bringt und regionale wie internationale Stimmen zusammenführt.

Herzlichen Dank an Romeo Wecks und alle, die diesen Abend möglich gemacht haben!



Ilmtaufen 2026

Johannisfest 2026 – Ein Tag, der in Erinnerung bleibt! 

 

Drei Menschen haben am 6. Juni in unserer Gemeinde JA gesagt - zu Gott, zum Glauben, zur Gemeinschaft. Wir durften Albert, Luca und Andreas in die Familie Gottes aufnehmen - mit allem, was dazugehörte: Jubel, Umarmungen, Wasserpritzen und Tränen der Freude. Eine der Taufen war für uns ganz spontan. Für Ihn aber über mehrere Jahre wohl bedacht. Und dann war er da: der rechte Moment. 

 

Im Anschluss luden wir alle ein, ihre eigene Taufe zu erinnern – an der Ilm oder an der Taufschale. Denn Taufe ist nicht nur ein Moment in der Zeit. Sie ist ein Fundament, das trägt. Jeden Tag. 

 

Willkommen in der Familie, ihr Drei! Wir sind so unendlich froh, dass ihr da seid.

 


Einführung Superintendentin

Ein festlicher Gottesdienst in der Herderkirche Weimar –
und ein neues Kapitel für den Kirchenkreis Weimar-
Apolda.

 

Am Sonntag, den 17. Mai wurde Dr. habil. Constance Hartung von Regionalbischöfin Dr. Friederike
Spengler in ihr Amt als neue Superintendentin eingeführt.
Musik durchzog den ganzen Gottesdienst und tat genau das, was sie so einzigartig macht: Sie sprach nicht nur den Verstand an, sondern berührte Herz und Seele.


In ihrer Ansprache zur Einsegnung erinnerte Regionalbischöfin Spengler an etwas Grundlegendes: Glaube
braucht Gemeinschaft. Die wirklich wichtigen Dinge kann
man sich nicht selbst zusprechen – sie wachsen nur dort, wo Menschen füreinander
da sind. In einer Zeit, in der Glaube zunehmend zur privaten Auswahl wird, ist das eine klare und notwendige Botschaft: Kirche ist mehr als ein Angebot unter vielen. Die Gemeinschaft ließ sich danach nicht lange bitten!

Im Herdergarten warteten
selbstgebackene Kuchen,
Kaffee – und Gugelhupfe in
allen erdenklichen Formen
und Varianten, mitgebracht
aus den Gemeinden des
ganzen Kirchenkreises. Ein
Mitarbeiterchor sang, der
Posaunenchor spielte und
Grußworte kamen von
vielen Seiten. Den krönenden
Abschluss bildete ein
ganz besonderes Geschenk: ein Elektro-Lastenfahrrad, randvoll mit Leckereien aus dem Kirchenkreis – damit 
Superintendentin Hartung gut gestärkt in ihr neues Amt startet! Wir freuen uns auf den gemeinsamen Weg mit unserer neuen Superintendentin Constance Hartung und
wünschen ihr Gottes Segen.


Konfirmation

Am Pfingstsonntag erhielten 9 Jugendliche im Konfirmationsgottesdienst in der Heilig-Kreuz-Kirche Niederroßla den Segen für ihren weiteren Lebensweg in der Gemeinschaft aller Christen. 

 

Vor ihrer Familie, ihren Paten und der Gemeinde haben sie Ja gesagt: zu ihrem Glauben, zu dem, was sie trägt, zu dem Weg, auf den sie sich aufmachen. Die
Aufregung war natürlich groß, die festlich gekleideten Mädchen strahlten, die
Kirchenbänke waren voll — und mitten in all dem: dieser besondere, stille Moment,
in dem etwas Bleibendes gesprochen wird. Ihr seid geliebt, ihr seid getragen, ihr
seid gesegnet — auf eurem ganzen Weg. Wir sind so dankbar, diesen Weg mit euch
mitgegangen zu sein. Solche Momente erinnern uns daran, warum Gemeinde so
wichtig ist: als Ort, an dem Menschen in ihrem Glauben nicht allein sind.



Neues Dach

Ende Februar war es endlich
soweit, die alten Betonziegel, die
unter Mühen zu DDR-Zeiten
zusammengetragen worden sind, hatten nun nach knapp 40 Jahren ihre Schuldigkeit getan und vielen Stürmen, so gut es ging, standgehalten.
Die Liebstedter Kirche bekam endlich ein neues Dach.
Bereits zu Ostern war das Dach
komple gedeckt. Einige weitere
Arbeiten am Mauerwerk und im
Frontbereich wurden ebenfalls erledigt.

 

Unser herzlicher Dank gilt der Firma Falco Dietsch und allen Mitarbeitenden, die die
Neueindeckung übernommen hatten.

 

Herzlichen Dank auch allen, die über viele Jahre für das neue Kirchendach gespendet
haben! Das Dach wurde weiterhin mit Lottomieln des Landes Thüringen und durch den Ausgleichs- sowie Baulastfond des Kirchenkreises unterstützt und durch den Bausachverständigen des Kreiskirchenamtes Herrn Friebe begleitet.

Dank auch dafür!


Ganz besonders möchte ich unserem GKRVorsitzenden
Andreas Schuchert Danke
sagen, der sich mit viel zeitlichem Aufwand
um die organisatorische und auch finanzielle
Abwicklung des Bauprozesses gekümmert hat.


Reparatur Turmzwiebel

Die Industriekleerer waren wieder da und haben Schäden
an der Turmzwiebel unserer Niederroßlaer Barockkirche
und an der Schiefereindeckung des Kirchdaches behoben.
Wir hatten in der Turmzwiebel etwa ein Jahr lang illegale
Hausbesetzer. Dohlen hatten sich im Vorjahr einen Zugang
ins Holz gepickt, in die Turmzwiebel eine Riesenmenge
Nistmaterial hineingeschleppt und gebrütet. Dann waren
Tauben unbemerkt als Nachnutzer gekommen.

 

Nun waren die Turmkletterer (wie 2020) wieder da, haben die Fensterläden geöffnet, dass
die Hausbesetzer enfliehen konnten und die
Schäden am Holz sowie am Schiefer saniert.


Wohl 3 m³ Nistmaterial und etliche Eimer zusammengekehrten
Drecks haben wir parallel entsorgt.


Auf den Klangschalen der Uhr und ihren Außenklöppeln
ist der Dreck noch zu sehen. Die Uhr selber und die Glocken sind zum Glück in tieferen Ebenen.


Himmelfahrt

Es war kühl am Himmelfahrtstag und

die Wolken drohten mit Regen.

Trotzdem haen sich Groß und Klein auf den Weg nach Goldbach gemacht, um unter freiem Himmel vor der  Kirche Goesdienst zu feiern. Die

Gemeindeband „Besser spät als nie“ sicherte vorsichtshalber die Lautsprecher. 

 

Es war außergewöhnlich,

dass während des Goesdienstes, in dem es um den Regenbogen ging, tatsächlich ein paar Regentropfen vom Himmel fielen. Diese hielten Pfarrerin

Drexel aber nicht von ihrer Predigt ab und die Besucher nicht vom Zuhören.

 

Nachdem Goesdienst gab es wieder Leckeres vom Rost und reichlich Kuchen. Da bot sich Gelegenheit für viele Gespräche. Vielen Dank an die Goldbacher, die wieder alles bestens vorbereitet haen.



Konfifreizeit

Drei Tage Spaß in Berlin

 

Wir hatten Spaß bei den verschiedenen Religions-Ausflügen und haben eine Synagoge, das Jüdische Museum und eine Moschee besucht. Der Vergleich zwischen Judentum und Islam war auf jeden Fall interessant – und Madam Tussauds auch – , denn mit Freunden sieht man mehr. Manche meinen, die Moschee war das Beste. Andere fanden auch den Gottesdienst im Dom schön, weil ein Chor sang.

 

Uns schien der Dom von innen größer als von außen, und er ist prächtig gestaltet. Viele biblische Bilder konnte man erkennen. Ganz oben sah man die Taube (Heiliger Geist) und vorn Bilder von Weihnachten, Kreuzigung und Auferstehung.

 

Wir schliefen im Bonhoeffer-Haus, einem christlichen Hotel in Berlin-Mitte. (Der Service war so gut, dass zwei Konfis einen Dankesbrief an das Service-Team schrieben.)

  

Auch das Essen war super. Am besten schmeckten die Döner am Samstag Abend. Die haben Frau Kühne und Frau Drexel bezahlt. Und die Männer vom Dönerstand waren cool drauf und sehr schnell. Manches konnten wir auch selbständig machen, wie mal Burger bestellen. Oder Shoppen. Dafür war aber zu wenig Zeit.

 

Wir wären gern länger geblieben und haben neue Freunde gefunden. Am Anfang haben wir kaum, am Ende viel besser, aufeinander geachtet. Wir hatten auch ein gutes Verhältnis zu den Erwachsenen. (Und umgekehrt: Die Konfirmanden waren sehr brav.) Wir haben erfahren: Auch wenn jemand den Zug verpasst, wird niemand allein gelassen.

  

Die Konfirmandinnen und Konfirmanden von Bad Sulza, Niederroßla und Apolda (und Pfrn. Böhm) 


Valentinstag

Ein Abend voller Liebe und Segen

Heute Abend - am Valentinstags - durften wir einen ganz besonderen Moment miteinander teilen. In sanftem Kerzenlicht versammelten sich Menschen mit ihren Geschichten: frisch Verliebte, deren Herzen noch flattern, Paare, die gerade eine Familie gründen, andere, die schon Jahrzehnte gemeinsam gegangen sind. Freunde ließen sich segnen, Familien kamen zusammen, und auch Menschen, die an diesem Abend allein kamen fanden ihren Platz in dieser Gemeinschaft.

Es war ein Abend, der uns daran erinnerte: Liebe ist so viel mehr. Die Liebe zwischen uns. Die Liebe zu uns selbst. Und vor allem die zärtliche, unendliche Liebe Gottes, die uns alle umfängt – bedingungslos und treu. Im Segen wurde diese Liebe berührbar. Spürbar. Wie eine warme Umarmung.

Die Musik trug uns durch den Abend: Orgel und Saxophon im Dialog, mal feierlich, mal zart, immer voller Seele. Klänge, die das Herz öffneten.

Danke an jeden einzelnen von euch, der da war. Ihr habt diesen Abend zu etwas Kostbarem gemacht – zu einem Raum, in dem Liebe in all ihrer Schönheit und Vielfalt leuchten durfte.


Närrischer Gottesdienst

Fotos: W. Kleen & C. Drexel
Fotos: W. Kleen & C. Drexel

Rückblick auf den Närrischen Gottesdienst

 

„Rossel Radau und Halleluja!" – unter diesem fröhlichen Motto feierten die Johannisgemeinde Niederroßla und der Niederroßlaer Carnevals Club am 31. Januar ihren ersten Närrischen Gottesdienst. Mehr als 230 Närrinnen und Narren waren der Einladung gefolgt. Mit bunten Farben, festlicher Musik und dem Einzug des Elferrates füllte sich die Kirche mit einer Atmosphäre, die Lebensfreude und Glauben auf wunderbare Weise verband.

 

Pfarrerin Drexel hielt die Büttenpredigt zum Thema „Alice im Wunderland" und verband dabei theologische Gedanken mit humorvollem Wortwitz. Die künstlerischen Darbietungen – der Tanz der Mariechen und die Büttenrede von Carsten Müller – begeisterten das Publikum ebenso wie die musikalische Gestaltung mit dem Kanon „Lasst uns miteinander, singen, loben danken dem Herrn" und regionalen Faschingsliedern.

 

Besonders eindrücklich war der Segenszuspruch am Ende des Gottesdienstes: Während Luftballons von den Emporen herabfielen, wurde die göttliche Zusage sichtbar und erlebbar: „Der dreieinige Gott, der dir im Dunkeln nahe ist, mache dein Leben bunt."

 

Mit dem Lied “Wir lassen die Kirch in Rossel” und dem Auszug des Elferrates zur Musik” Narrathürium” ging ein fröhlicher und gesegneter Gottesdienst zu Ende.

 

Die Kollekte kommt drei Projekten zugute: der Kirchengemeinde, der Jugendfeuerwehr Niederroßla und der neuen Terrasse der Kinder- und Jugendwohngruppe „Alte Post" in Bad Sulza.

 

Am Ende waren sich alle einig:

Dieser Gottesdienst soll der Beginn einer hoffentlich langen Tradition sein.

 

Ein herzlicher Dank gilt allen Mitwirkenden für diese gelungene Feier, die zeigte: Glaube und Freude gehören zusammen.



Neue Stühle für die Kirche Wersdorf

Wer in Wersdorf die letzter Zeit an der Kirche vorbei gefahren ist, hat hier und da verschiedene
Bautätigkeiten wahrgenommen. So wurde die alte, aber intakte Dacheindeckung und die
vorhandenen Dachrinnen professionell von der alten Bemoosung befreit, ein Teil der alten Friedhofsmauer erneuert und das alte verfaulte Gestühl beseitigt und der marode Fußboden erneuert.

 

Vor ca. 2 Jahren haben wir im Ergebnis eines erstellten Gutachtens die Gewissheit bekommen, das dass Gestühl und Teile des Holzfußbodens durch Schädlingsbefall und
Feuchtigkeit im Mauerwerk stark in Mitleidenschaft gezogen worden ist. Eine kostenintensive Begasung, wie sie bereits vor vielen Jahren durchgeführt wurde, hätte laut Gutachten nicht zum gewünschten Erfolgt geführt.

 

Die alten Bänke wurden entfernt und der Fussboden durch ein ortsansässiges Unternehmen fachgerecht hergestellt. In der nun leeren Kirche gab es keine
Sitzmöglichkeiten mehr. Dank der Unterstützung von Ralf und Silke Hüttig, die freundlicherweise Stühle leihweise zur Verfügung stellten, konnten dennoch Veranstaltungen stattfinden.

 

Die Anschaffung neuer Sitzmöglichkeiten stellte zunächst eine Herausforderung dar. Es stellte sich die Frage, ob wieder Kirchenbänke eingebaut
werden oder ein freie Bestuhlung eine zukünftige
vielfältige Nutzung der Kirche ermöglicht. Sowohl Sprengel
als auch Gemeindekirchenrat entschieden sich für eine
freie Bestuhlung.


Mit finanzieller Unterstützung des Freistaats Thüringen
(9.000€), dem Kirchenkreis (3.500 €) und mit Eigenmitteln
(2.500 €) konnten für die Kirche Stühle beschaft werden. Die Firma ROKI stellte mehrere Stuhlmodelle zum Probesitzen
bereit. Die Wahl fiel auf einen Holzstuhl aus Buche mit
grauer Sitzpolsterung. Im Januar wurden schließlich 50 neue Stühle geliefert.

 

Die Bestuhlung ist so ausgewählt, dass sie für Gottesdienste, Andachten, für unsere Kinder- und Jugendgruppen aber auch für vielfältigste kulturelle und gesellschaftliche Veranstaltungen genutzt werden kann und so eine flexible Nutzung der Kirche
ermöglicht. An dieser Stelle möchten wir uns beim
Freistaat Thüringen für die Unterstützung des Projektes
im Rahmen der Ehrenamtsförderung, bei unserem Kirchenkreis, den Sprengel Wersdorf und
dem Gemeindekirchenrat bedanken.


Nun hoffen wir, dass sich alle Besucherinnen und Besucher bei den Veranstaltungen in unserer Kirche wohlfühlen und einen angenehmen Sitzkomfort
genießen. Wer neugierig geworden ist, kann die Kirche und die neue Bestuhlung bei einen der zahlreichen Angeboten unserer Johannisgemeinde
besuchen.


Konfis - Jenseitskisten

Im Konfirmandenunterricht nehmen wir uns bewusst Raum für die großen und schweren Themen des Lebens – wann, wenn nicht hier, haben junge Menschen die Möglichkeit, in geschütztem Rahmen darüber nachzudenken und sich auszutauschen?

In diesem Jahr haben sich die Konfirmandinnen und Konfirmanden mit ihren Vorstellungen vom Jenseits auseinandergesetzt – mit dem, was nach dem Tod kommen könnte. Die entstandenen „Jenseitskisten" zeugen von einer beeindruckenden Fülle an Ideen und Bildern: Manche entwerfen das Jenseits als himmlischen Raum voller Leichtigkeit – mit leuchtend blauem Himmel, Schmetterlingen und Herzen. Andere stellen sich idyllische Naturlandschaften vor, in denen Wälder, Wiesen und Flüsse mit bunten Fischen ein friedvolles Bild zeichnen. Verschneite Landschaften mit Wasserfällen vermitteln Stille und Reinheit, während maritime Welten mit Federn und Glitzer grenzenlose Weite und Freiheit wecken. Besonders farbenfroh präsentieren sich jene Vorstellungen, die das Jenseits als ewiges Fest gestalten – mit Rosenblüten, goldenen Girlanden, bunten Luftschlangen und Pompons. Herzenpfade führen zu leuchtenden Welten voller Farben und Leben, Sternenhimmel erstrahlen über geheimnisvollen Szenen.

Jede Kiste ist ein eigenständiges Kunstwerk und zugleich ein persönliches Zeugnis – ein Versuch, dem Unsagbaren Form zu geben. Die beigefügten Leitfragen wie „Was zieht euch direkt ins Auge?", „Was verbindet ihr mit dem Titel?" oder „Was ist sichtbar und was bleibt verborgen?" laden Betrachtende ein, über das eigene Verhältnis zu Leben und Tod nachzudenken. Diese Arbeiten dokumentieren eindrücklich, mit welcher Ernsthaftigkeit und Kreativität sich die jungen Menschen existenziellen Fragen stellen.

 


GKR-Klausur

Die Klausurtagung unseres Gemeindekirchenrats am 17. Januar bot einen intensiven und bereichernden Auftakt für die neue Legislaturperiode. In konzentrierter Atmosphäre haben wir uns grundlegenden Fragen unserer gemeinsamen Arbeit gewidmet: Welche Stärken bringen die einzelnen Mitglieder mit? Wie können und wollen wir diese Potenziale für die Arbeit im Gremium fruchtbar machen? Welche Vision verbindet uns für unsere Kirchengemeinde, und welche konkreten Projekte möchten wir in den kommenden Jahren verwirklichen?

 

Mit Dankbarkeit haben wir auf die zurückliegenden Jahre geblickt und uns das vielfältige Gemeindeleben vor Augen geführt. Dabei haben wir auch reflektiert, was es bedeutet, Johannisgemeinde zu sein – eine Gemeinde, die sich im vergangenen Jahr um Liebstedt und Goldbach erweitert hat und nun in neuer Gestalt zusammenwächst.

 

Die Klausur war geprägt von aufschlussreichen Gesprächen, die sich nicht nur entlang der Tagesordnung, sondern auch in den Zwischenräumen entwickelten. Die fröhliche Grundstimmung ermöglichte es uns, einander nicht nur als Amtsträgerinnen und Amtsträger, sondern als Personen zu begegnen – eine wichtige Grundlage für die Zusammenarbeit in den monatlich stattfindenden Sitzungen.

 

Ein wesentliches Ergebnis: Neben den anstehenden baulichen Aufgaben wollen wir in dieser Legislatur bewusst das geistliche Gemeindeleben und die Gemeinschaft verstärkt in den Blick nehmen. Mit diesem klaren Profil und der spürbaren Vorfreude auf die gemeinsame Zeit gehen wir die kommenden Jahre an.

 

 



2. Advent in Liebstedt

Das Liebstedter Adventskonzert am 2. Advent war geprägt von einer besinnlichen Atmosphäre und fand als Teil des offenen Adventskalenders auf dem Liebstedter Saal statt.

Die musikalischen Beiträge der Lindenberger und  Vielharmoniker erfüllten den Raum mit festlichen Klängen und stimmten auf den Nachmittag ein. Paul Stadelmann begleitete die Gemeindelieder, bei denen kräftig mitgesungen werden konnte.

Zwischen den Liedern gab es kurze Gedichte und Geschichten, die zum Nachdenken anregten, um sich auf die Adventszeit zu besinnen.

Im Anschluss folgte ein gemütliches Beisammensein bei Kaffee und köstlichem Kuchen.


Ein herzliches Dankeschön gilt allen Musikern und Vortragenden, die mit ihren
Beiträgen die Feier bereichert haben. Großer Dank geht auch an die Helferinnen und
Helfer, die mit Kaffee, Kuchen, Broten und Organisation für einen reibungslosen Ablauf
sorgten.
Nicht zuletzt danken wir allen Gästen, die durch ihre Anwesenheit und Gesprächen zur adventlichen Gemeinschaft beigetragen haben.


Konzert der Johanniskantorei

Am 3. Advent fand das traditionelle Adventskonzert
der Johanniskantore Niederroßla in der gut gefüllten Heilig-Kreuz-Kirche statt. Die Besucher erlebten eine abwechslungsreiche Stunde
mit Orgelmusik, Gesang und Texten. Die zwölf Sängerinnen interpretierten die bis zu vierstimmigen Gesangsstücke
unter der Leitung von Romeo Wecks mit viel Liebe unter dem Thema „Erde singe Gloria!“. Höhepunkt des Konzerts
war das Ave Maria, gespielt von Cello (Younghee Lim) und Klavier (Romeo Wecks), das
sich in berührender Weise zu einer Hirtenmusik an der Krippe entwickelte. Das ganze Konzert war wie ein handgewebter Teppich auf dem sich das Wunder der Weihnacht entfaltet. Die einzelnen Stimmen verwebten sich bei allen Liedern zu einem Klangteppich, ohne dass eine Stimme die anderen dominierte.


Erntedank

Wir pflügen und wir streuen den Samen auf das Land, doch Wachstum und gedeihen steht in des Himmels Hand!

 

Diese Liedzeile macht deutlich, dass gerade in Zeiten des spürbaren Klimawandels, alle menschlichen Bemühungen letztlich vom Wetter abhängig sind. Im Kirchengemeindeverbund Oßmannstedt/Ulrichshalben hatte man allen Grund dankbar zu sein, was die Gaben auf dem festlich geschmückten Altar und daneben bewiesen. Zur Freude der Pfarrerin Christin Drexel, erstrahlte die Sonne vom Himmel und bestätigte das Motto der Predigt „You ar the sunschine of my life“. Das dies auch weltweit gilt, machte der Gemeindechor mit dem Westafrikanischem Children Song „Banuwa“ deutlich. Für den Täufling Hannes hatte der Chor noch ein besonderes Lied „Das wünsch ich Dir“ einstudiert. Zum Agapenmahl wurden Brot und Weintrauben, gereicht und mit Gebeten, Liedern und Segen ging ein schöner Ernstdankfestgottesdienst zu Ende.

 

 Johannes Cämmerer  



Sommerkonzert

Was für ein wunderbarer Nachmittag liegt hinter uns! Die Sankt Laurentius Kirche hat 29. Juli mit Leben und Musik erfüllt geklungen – von den warmen Tönen der Lautengilde Jena bis zu den einfühlsamen Klängen der Liebstedter Vielharmoniker.

Besonders schön war es zu erleben, wie die unterschiedlichen Musikstile – von der russischen Volksweise "Katjuscha" über den schwungvollen "Maple Leaf Rag" bis hin zu den gefühlvollen Klängen von "Es löscht das Meer" – das Publikum in ihren Bann gezogen haben.

Der Applaus und die Begeisterung des Publikums haben gezeigt, wie sehr die unterschiedlichen musikalischen Charaktere der beiden Esembles geschätzt wurden. Im Anschluss an das Konzert wurde der musikalische Genuss durch kulinarische Freuden ergänzt: Bei leckerem selbstgebackenem Kuchen und frischem Kaffee kamen Musiker und Publikum ins Gespräch, tauschten sich über die Musik aus und ließen den schönen Nachmittag gemütlich ausklingen. Diese entspannte Atmosphäre rundete das Konzerterlebnis perfekt ab.


Gemeindefahrt

Was für ein Tag! Die Gemeindefahrt nach Mühlhausen hat uns alle begeistert – auch wenn wir am Ende ziemlich geschafft waren bei all dem, was wir erlebt haben.

Schon der Rundgang durch die wunderschöne Altstadt war ein Erlebnis für sich. So viele verwinkelte Gassen, historische Gebäude und interessante Details – man wusste gar nicht, wo man zuerst hinschauen sollte. Die Zeit verging wie im Flug, und wir hätten noch stundenlang durch die Straßen wandeln können.

Das gemeinsame Mittagessen war dann eine willkommene Stärkung und Gelegenheit, die ersten Eindrücke zu teilen. Alle waren begeistert von der Atmosphäre und dem guten Essen – genau das Richtige für eine solche Unternehmung.

Der Besuch der Landesausstellung „Freiheyt 1525 – 500 Jahre Bauernkrieg" war dann der absolute Höhepunkt, auch wenn es eine Menge zu durchdringen gab. In der ehemaligen Klosterkirche St. Crucis, die heute als Bauernkriegsmuseum fungiert, erwartete uns eine beeindruckende Kombination aus sakraler Architektur und historischer Aufarbeitung.

Die Ausstellung selbst bot dann eine Fülle von Informationen über die bewegten Jahre 1524/25 – so viele Geschichten, Dokumente und Zusammenhänge, dass man eigentlich mehrere Besuche bräuchte, um alles richtig zu würdigen. Besonders faszinierend war zu entdecken, wie aktuell die damaligen Fragen nach Gerechtigkeit und gesellschaftlichem Wandel noch heute sind.

Als wir gegen 17 Uhr wieder aufbrachen, waren wir alle angenehm erschöpft von den vielen Eindrücken – aber auch dankbar für diesen intensiven und bereichernden Tag miteinander.


Gospelkonzert

Am 22. Juni durften wir in der Peterskirche in Oßmannstedt ein wunderbar beschwingtes Konzert des Gospelchors "Heaven's Garden" unter der Leitung von Karlson Wagner erleben. Sie nahmen uns mit auf eine besondere musikalische Reise, die unsere Seelen berührte und unsere Herzen höher schlagen ließ.

Besonders gefreut haben wir uns über die gemeinsamen Lieder mit dem Chor von Oßmannstedt unter der Leitung von Charlotte Falkenhagen - eine wunderbare Verbindung, die zeigte, wie Gospel Menschen und Gemeinden zusammenführt.

Es war schön zu erleben, wie sich die Besucher von diesen mitreißenden Rhythmen und der unverwechselbaren Botschaft haben tragen lassen. Gospel - das bedeutet "frohe Botschaft" - ist weit mehr als nur Musik. Es ist Hoffnung, die in dunklen Stunden leuchtet. Es ist Glaube, der Berge versetzen kann. Es ist pure Lebensfreude, die aus jeder Note spricht und jeden Rhythmus durchpulst. Gospel gibt uns einen Raum, unsere Gefühle zu verarbeiten - sei es Trauer, die getröstet werden will, oder Freude, die hinausgerufen werden muss in die Welt.

 



Gnadene Konfirmation

Die ehemaligen Konfirmanden aus Oßmannstedt und Ulrichshalben konnten nach 70 Jahren die sog. Gnadenkonfirmation feiern. Dies ist ein seltenes und meines Wissens auch noch nie dagewesenen Ereignis. Peter Schulz hatte alle noch lebenden Jubilare – soweit bekannt – eingeladen und sie sind auch aus nah und fern in großer Zahl gekommen. Fast der gesamte Schuljahrgang ist damals zur Konfirmation gegangen, was heute kaum noch denkbar ist, wie Pfarrerin Christin Drexel u.a. zur Begrüßung feststellte. Das Besondere an diesem Jahrgang ist, dass man untereinander über Jahrzehnte hinweg in Kontakt geblieben ist, und sich immer wieder getroffen hat, Der feierliche Jubiläumsgottesdienst wurde mit Glockengeläut, Orgelklang und dem Posaunenchor aus Schöten eröffnet. Nach der Begrüßung und Gebet mit Psalm 103 erinnerte die Pfarrerin namentlich an die bereits verstorbenen Konfirmanden. Die Enkelin von Peter Schulz stellte für jeden. ein brennendes Teelicht zur Erinnerung auf dem Taufstein ab. Die Predigt endete mit dem Lied „Bis hierher hat mich Gott gebracht“, was die Jubilare dann zur Segnung vor dem Altar auch umsetzten und danach beim gemeinsamen Abendmahl erneut bestätigten. Ein schöner Gottesdienst endete mit dem Lied „Ich bete an die Macht der Liebe“ und dem Segen der Pfarrerin. Anschließend traf man sich im schönen Wiesengrund des Pfarrgartens zum gemeinsamen Essen und vielen Gesprächen. Gestärkt an Leib und Seele ging ein schöner Tag zu Ende.

 

(Johannes Cämmerer)


Lesung Denkmaltag

Am Sonntag, den 8. September fand um 17.00 Uhr in der Peterskirche in Oßmannstedt die schon traditionelle Wielandlesung mit Herrn Prof. Reemtsma statt. In diesem Jahr mit der Besonderheit, dass dieses Mal ein anderer Autor zu Wort kam: Arno Schmidt dessen Rundfunkdialog "Wieland oder die Prosaformen" aus dem Jahre 1957 einen entscheidenden Beitrag zur Wiederentdeckung Wielands nach 1945 geleistet hat. Arno Schmidt hatte für diesen Text zwei Sprecher vorgesehen: Sprecher A: ältlich; zum Dozieren geneigt und Sprecher B: jung, feurig, ungeduldig, Dazwischenredner. Diese Rollen wurden von Herrn Prof. Jan Philipp Reemtsma und Herrn Friedrich Forssman gut aus gefüllt. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch Prof. Martin Sturm, der die historische Witzmannorgel "ältlich und feurig" zum Erklingen brachte. Auf der Empore der Kirche wird an den Erbauer des Wielandgutes, Reichsgraf Heinrich von Bünau, mit einigen Exponaten erinnert. Diese Ausstellung kann auf Wunsch jederzeit besichtigt werden. Ihr Ansprechpartner ist Johannes Cämmerer (Tel.: 036462/30193), der auch durch die Ausstellung führt.

 

 Zuvor konnte Pfarrerin Christin Drexel das tun, was sie am liebsten tut, nämlich zwei Kinder taufen und in den Kreis der christlichen Kirche aufnehmen. Ihre Predigt über den Regenbogen wurde durch passende Luftballons aufgelockert. Der Regenbogenluftballon schwebt von nun an der Decke der Kirche, solange bis ihm die Luft ausgeht. 

(Johannes Cämmerer)


225 Jahre Nikolaus-Kirche Wersdorf

Am 20. Oktober feierten wir in Wersdorf. Die Sankt-Nikolaus-Kirche wurde vor 225 Jahren eingeweiht. Am 6. Oktober 1799 wurden bei Musik die heiligen Gefäße durch die Pfarrer der Umgebung hineingetragen. Pfarrer Labes aus Pfiffelbach hielt die Predigt und Generalsuperintendent Herder aus Weimar die Weiherede. Der Name St. Nikolaus ist älter. Er bezeichnete bereits die Kapelle des alten „Werstorf“, welches 1333 als den „Vicedom von Ecstete“ gehörig urkundlich erwähnt wurde. Der Namen Vicedom bedeutete Amtsverwalter (Vize) der Domherrn, in diesem Fall von Erfurt. Wersdorf lag an den Wegruten von Kloster Heusdorf über Zottestedt und von den Saaleburgen Camburg und Dornburg über das Städtchen Apolda und die Burg Niederroßla nach Buttelstedt und so zur einst bedeutenden Handelsstraße Via Regia. So wurde die Kapelle auf den Schutzpatron der Reisenden, dem Heiligen Nikolaus, geweiht. 

Zum Festgottesdienst in diesem Jahr hatten die Wersdorfer nun ihr Kirchlein bestens geschmückt und Innen vieles zu einer Ausstellung zusammengetragen. War man 1799 mit Musik in die Kirche eingezogen, so begrüßten jetzt die Apoldaer Bläser unter Leitung von Kreiskantor Mike Nych die eintretenden Besucher des Festgottesdienstes. Unsere Pfarrerin Drexel hielt die Predigt vor dem festlich geschmückten Altar. Sie erinnerte an Taufen, Konfirmationen, Hochzeiten und Trauerfeiern der Wersdorfer. Gegen Ende der Predigt trat dann ein Ehrengast ein, der Bischof von Myra, der heilige Nikolaus. Nach dem Gottesdienst konnte jeder durch die Kirche gehen und Ausgestelltes betrachten: Fotos, Urkunden, Zeichnungen, Gesangbücher, ein Predigtbuch von 1806. Manches aus dem Archiv, das Meiste aus Familienbeständen. Im Gasthaus gegenüber gab es Kaffee und Kuchen und so manche Erinnerung wurde ausgetauscht. Dann konnten die Besucher nochmal in der Kirche Platz nehmen. Die Logenplätze gehörten nun den Kleinsten. Ein Stabpuppetheater war durch Henning Hacke aus Weimar aufgestellt worden. Begeistert verfolgten die Augen von Kindern und Erwachsenen das Märchen vom Rumpelstilzchen. Allen, die dieses gelungene Fest vorbereiteten, für Ausstellungsexponate von Haus zu Haus gingen, Kuchen gebacken haben, im Wirtshaus Küche und Ausschank betrieben oder als Akteure mitwirkten, sei hier Dank gesagt. 

(Uwe Sandberg)


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