Rückblick 2024


Jugendkreuzweg

In der Martinskirche Apolda war in diesem Jahr ein sehr beeindruckender Ostergarten installiert, den die Jugend gleich dazu genutzt haben, den Jugendkreuzweg unter Leitung von Falk Grosse und Diana Schuchert zu gestalten und zu erleben.


Tauferinnerung to go

„...egal ob du dein Lebenslied in Moll singst oder Dur, du bist ein Gedanke Gottes, ein genialer noch dazu ...“ (Jürgen Werth) – mit dieser Liedzeile im Ohr sind wir am 14. April von Mattstedt nach Wickerstedt gepilgert, um dort als Region einen fröhlichen Gottesdienst mit vielen unterschiedlichen Akteuren zu feiern. Auch unsere „Vorkonfis“ waren an diesem Tag mit unterwegs und haben im Gottesdienst ihre biblischen Taufsprüche und die dazugehörigen Bilder, die sie am Samstag vorher angefertigt haben, vorgestellt. Wir konnten gemeinsam mit vielen anderen Gemeindegliedern aus der Region Ost (Pfarrbereiche Apolda, Niederroßla & Bad Sulza) die Taufe von Helene miterleben und uns auch selbst an unsere Taufe erinnern. Mal sehen, wohin uns unser Projekt "Tauferinnerung to go“ im nächsten Jahr hin verschlägt.

 


Taizé-Abend

Der Tag der Deutsch-Französischen Freundschaft, der am 22. Februar begangen wird, wurde in unserem Pfarrbereich schon am 17. Februar gefeiert. Eine kleine Gruppe aus sangesfreudigen Gemeindegliedern (Freundeskreis Frankreich e.V. und Pfarrbereich Niederroßla) haben den Abend mit Herzblut vorbereitet und durften viele Gäste in der Pfarrscheune in Oßmannstedt begrüßen.

Wir haben einen Einblick in die Gebetstradition von Taizé erhalten, einer ökumenischen Communität in Frankreich, die jährlich viele tausend (junge) Menschen nach Frankreich einlädt, um dort eine Woche lange christliche Gemeinschaft zu erleben. Und konnten uns während einem guten Essen und Wein über Erinnerungen einiger an eine schöne Zeit in Taizé austauschen.

Natürlich haben auch auch gemeinsam eine Taizéandacht gefeiert und durften dabei dank der meditativen Gesänge der Welt und dem Alltag ein klein bisschen entfliehen.



Himmelfahrt

Das traditionelle Himmelfahrtsfest in Goldbach war wieder ein großer Erfolg. Wir durften viele Menschen sowohl zum Gottesdienst als auch zum anschließenden Beisammensein mit Roster, Bier und Kuchen begrüßen. Ein großer Dank geht an den Gemeindekirchenrat und die Goldbacher - v.a. Familie Schröder - für die großartige Vorbereitung und Durchführung.


Konfifreizeit

Die regionale Konfifreizeit hat uns in diesem Jahr mit 12 Jugendlichen aus Apolda und dem Pfarrbereich Niederroßla nach Volkenroda geführt.

Unter dem Thema "Abendmahl" haben wir uns drei Tage intensiv mit allen möglichen Aspekten des Abendmahls beschäftigt.

Natürlich kamen weder das geistliche Leben noch die Freizeit dabei zu kurz.


Ostermusical

Wochenlang haben sich die Johanniskinder unseres Pfarrbereichs auf ihren großen Tag vorbereitet. Sie haben mit Christina Bieling und Thomas Kissmann Lieder geprobt und eine Choreographie einstudiert. Sie haben mit Diana Schuchert und vielen ehrenamtlichen Helfern eine wunderschöne Zeit erlebt, die am am 24. April ihre Höhepunkt fand.

Pünktlich 15 Uhr ging im vollbesetzten Saal in Liebstedt der Vorhang auf und die Kinder konnten ihr Ostermusical präsentieren. Am Ende wurden sie mit einem tosenden Applaus und vielen stolzen Gesichtern von Familien und Freunden belohnt.

Es war für alle ein großartiges Erlebnis und schreit nach einer Wiederholung.



Gartengottesdienst

Einen besonderen Gottesdienst konnten wir wie immer im Garten von Mattstedt erleben.

In dieser traumhaften grünen Kulisse haben wir gemeinsam mit Theresa und Philip Vierkant gesungen und Gott durch unsere Stimmen und die Musik loben können. Pfarrerin Drexel hat mit aktuellen Bezügen auf die anstehende Fußball-EM die Gemeinde und die Gemeindeleitung mit einer Fußballmanschaft verglichen, in der es ja auch sowohl auf die Mannschaft auf dem Spielfeld als auch auf das Team dahinter ankommt. Zur Sprache kam dabei natürlich auch die anstehende Strukturveränderung, die sowohl die hauptamtlichen MitarbeiterInnen als auch die Gemeinde, das heißt die Gläubigen von Ort, nochmal mehr und anders herausfordern wird. Im Anschluss an den Gottesdienst gab es ein vom Sprengel liebevoll vorbereitetes Kuchenbuffet und die Möglichkeit, sich in der Kirche eine neue Ausstellung anzuschauen, die vom heimischen Künstler Mario Schiege eröffnet wurde.


Familiennachmittag

"Lasst die Kinder zu mir kommen" - so sagt es Jesus zu seinen Jüngern. Darum ging es auch am 6. Juni in Oßmannstedt im Pfarrgarten. Wir haben uns getroffen, um gemeinsam zu singen, die Geschichte von Jesus und der Kindersegnung zu hören, kreativ zu werden und gemeinsam zu essen.

Es war ein rundum fröhlicher und ausgelassener Nachmittag, den wir nach den Ferien wiederholen wollen.


Konfirmation

Wir durften in diesem Jahr wieder zwei schöne Konfirmationsgottesdienste feiern, in denen 7 Jugendliche aus unserem Pfarrbereich und aus Apolda JA zu ihrem Glauben gesagt haben. Dank vieler unterschiedlicher musikalischer Darbietungen und der Mitwirkung vieler Ehrenamtlicher waren die Konfirmationen wundervoll individuell. Gepredigt hat Pfarrerin Drexel über Gott als die Kraft unseres Lebens, denn Gott ist wie so eine Powerbank an die ich mich andocken kann, um den Akku wieder aufzuladen.



Sommermusik

Indira Käpplinger und Ingo Reimann haben uns anhand der Jahreslosung "Alles, was ihr tut, geschehe ich Liebe" (1 Kor 16,14) mit durch drei Jahrhunderte Musikgeschichte genommen und die Besucherinnern und Besucher mit den verschiedensten Liebesliedern verzaubert - von klassisch bis modern - von verliebt romantisch bis hin zu sehnsuchtsvoll traurig.


Stadt- und Dorfkirchenmusik

Am 22. Juni war der Männerchor Taubach zu Gast in der Heilig-Kreuz-Kirche in Niederroßla. Im Rahmen der Stadt- und Dorfkirchenmusiken - unter dem Leidmotiv "Klänge des Friedens" - hat der Chor unter Leitung von Dirigent Harald Dübler seine ZuhörerInnen auf eine Reise durch verschiedene Jahrhunderte und Genre mitgenommen. Von Charles Gounods "Agnus Dei" über Harald Düblers "Syahamba" bis hin zu Stefan Rauschelbachs "Sommer am See" hatten alle Lieder eins gemeinsam, ob heiter und fröhlich oder getragen und wehmütig, die Sehnsucht nach Frieden. Frieden in seinen ganz unterschiedlichen Facetten.

 

Der Tosende Applaus während und vor allem auch am Ende des Konzerts hat gezeigt, wie berührt die ZuhörerInnen waren.


Konzert Johanniskantorei

Die Heilig-Kreuz-Kirche in Niederroßla war gut besucht, als am 16. Juni die Johanniskantorei Niederroßla die Besucher zu ihrer Sommermusik begrüßte. Romeo Wecks stimmte uns an der Orgel mit einem Präludium von Johann Casper Ferdinand Fischer auf diese Stunde ein. Es war dann deutlich zu hören und zu sehen, dass die Sängerinnen die Stücke gut beherrschten und dem Dirigat ihres Chorleiters folgten. Am Lächeln der Zuhörer konnten die Sängerinnen schon während des Sin­gens erkennen, wie das unter dem Motto „Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe“ Dargebotene die Herzen bewegte.

 

„Die Uhr von Carl Loewe hat mir besonders gefallen.“ „Das Summen bei Evening Rise fand ich sehr schön.“ „Gut, dass so viele Lieder auf Deutsch gesungen wurden.“ „Es war eine stimmige Atmosphäre.“ Viele positive Rückmeldungen gab es nach dem Konzert. Gern hätte die eine oder andere Zuhörerin das Ave Verum von Mozart mitgesungen. Zum Mitsingen gab es trotzdemreichlich Möglichkeit. Besonders bei den Abendliedern gab nicht nur der Chor sein Bestes. Texte aus der Bibel, Gebete und ein Gedicht bildeten die Überleitung zwischen den verschiedenen Inhalten der Lieder und rundeten den Gesamteindruck ab. Ein Höhepunkt war die Orgelimprovisation von Romeo Wecks. Er entlockte der oftmals divenhaften Niederroßlaer Orgel verzaubernde Klänge.

 

Viele Besucher blieben im Anschluss noch zu einem Glas Sekt und ein paar Plätzchen, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Getragen von den reichlichen positiven Rückmeldungen, freuen sich alle Mit­wirkende nun auf neue Aufgaben.



KiKuKi

Drei Tage lang füllten frohe Kinderstimmen die Pfarrscheune in Oßmannstedt. Ein wahres Gewusel stand stellvertretend für die großen Themen Theater, Musik, Töpferei, Malerei. Unter Anleitung der hingebungsvollen Kursleiterinnen Katharina Nürnberger, Dorothea Friederike Gruppe und Katja Hochstein fand jeder seinen Platz. Gemeinsam wurde das Märchen „Die kleine Meerjungfrau“ ein studiert und eingerichtet. Dafür wurde unentwegt gemalt, getöpfert, geschneidert, musiziert und Theaterluft geschnuppert. Welche Pracht war es für das Publikum dann, die Aufführung als Höhepunkt des Projektes mitzuerleben und mitunter verblüfft als Eltern die Talente der Kinder aufblühen zu sehen. 


Erntedank Zottelstedt

Wie im Vorjahr waren wir wieder eingeladen auf den Wirtschaftshof von Bauer Weirich in Zottelstedt. Viele brachten ihre Erntegaben mit. Diese waren in allen Orten wieder für die Apoldaer Tafel bestimmt. Allen Spendern sagen wir auch im Namen der Tafel hier Dank. An unserem Erntedanksonntag, dem 22. September, trafen sich Gemeindeglieder der verschiedenen Orte gegen 14 Uhr zum gemein samen Kaffeetrinken und zum Schwätzchen quer über alle Ortsgrenzen. Bereits am Nachmittag des Vortages hatten wir in Niederroßla gesammelt und für die Gaben in einer Andacht gedankt. An dem Samstag drauf folgte selbes in Pfiffelbach. Der zentrale Gemeindegottes dienst startete dann bei bestem Wetter um 15:30 Uhr. Landwirt Weirich berichtete zunächst über die diesjährige Ernte. Pfarrerin Drexel führte durch den Gottesdienst und unsere Männerband „besser spät als nie“ begleitete den Gemeindegesang. Anschließend nutzten einige die Möglichkeit zur Kremserfahrt, der Rost brannte und verschiedenste Kartoffelsalate konnten verkostet werden. Allen, die mit vorbereiteten, mitgestalteten, an den verschiedenen Ständen für das leibliche Wohl sorgten und natürlich auch am Ende mit abbauten, sei hier Dank gesagt.


Erntedank Ulrichshalben

Wie im letzten Jahr fand der Erntedankgottes dienst in Ulrichhalben statt. Wegen der unsicheren Wetterlage aber nicht im Freien, sondern in der Kirche. Pfarrerin Christin Drexel konnte sich über zahl reiche Gottesdienstbesucher freuen, und gestaltete gemeinsam mit dem Chor einen schönen Gottesdienst. Neu war die abwechselnde Lesung von kurzen Texten durch die Pfarrerin, auf die der Chor jeweils mit einem kurzen Gesang antwortete. Bei dem Lied „Herr ich danke dir“ konnte die Chorleiterin auch die Gemeinde zum Mitsingen animieren. Ansonsten war – mit Ausnahme des „Erntedankfesthits“ – ´“Wir pflügen und wir streuen“ meist nur die schöne Stimme der Pfarrerin zu hören. Besonders beim letzten Liedvortrag bewies der Chor, dass er auch „swingen“ kann - auch wenn das „Schnipsen“ mit den Fingern und die Bewegungen der Sängerinnen und Sänger noch etwas zaghaft waren. Der Chor ist auf dem guten Weg an die jahrhundertalte Tradition des Adjuvanten-Chors und späteren Gesangvereins und Volkschores anzuschließen, die der ehemalige Ortschronist, Lehrer Hermann Ließ, mit viel Herzblut in seiner Chronik beschrieben hat. Gestärkt durch das christliche Abendmahl konnte man danach noch im Kulturgut bei Kaffee und leckerem Kuchen und guten Gesprächen den Vormittag ausklingen lassen. Hinzuweisen ist noch darauf, dass die Restaurierung des historischen Taufsteins in der Kirche in Oßmannstedt bald beendet sein wird.